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Roverdrive 2 / 2005
Pfingsten im Harz - 14. bis 16. Mai 2005
Presse
Div. Artikel

Roverdrive
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P4-Treffen Titel
 
Einladungen waren versendet, Strecke festgelegt und alles organisiert. Anmeldungen trudelten mehr schlecht als recht ein. Trotzdem konnte es losgehen.
 
Am Samstag den 14.05. 2005 ging es dann auch endlich los. Jagdfelds hatten bereits von Freitag auf Samstag bei uns übernachtet und fuhren mit uns gegen 16.30 Uhr los. Im Hotel eingetroffen bemerkten wir schon, daß wir nicht die ersten waren. Dysons aus England mit Ihrem quietschegelben 60er sowie Müllers aus Oldenburg mit Ihrem 110er waren bereits da. Das Ramada Treff Hotel Bären hatte sogar extra für uns einen Teil des Parkplatzes abgesperrt.
 
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Gut unterrichtete Kreise behaupten, für das nächste Treffen sei diese Durchblickerbrille für alle Fahrer vorgeschrieben
 
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Nach dem Bezug der Zimmer setzten wir uns ins Foyer und warteten auf die Anderen, die nach und nach ankamen. Da es zwischenzeitlich heftig zu regnen angefangen hatte, verzögerte sich das Eintreffen der Teilnehmer. Gegen 18.30 Uhr konnten wir dann zur Begrüßung mit Sektempfang schreiten und da man sich bereits vorher schon angeregt unterhalten hatte und die neuen Gesichter unverzüglich mit in den Kreis aufgenommen hatte, war die Stimmung perfekt. Anschließend haben wir dann im Wintergarten des Hotels das Italienische Buffet reduziert.
 
Wie es bei solchen Veranstaltungen üblich ist, dreht es sich nur um eine Sache, und das bis in die frühen Morgenstunden.
 
Den Teilnehmern war als Aufgabe das Mitbringen eines lustigen Bildes von sich und seinem Tantchen gestellt worden. Spät am Abend erfolgte die Prämierung dieser Bilder. 6 Stück standen zur Auswahl, 18 Teilnehmer durften abstimmen und mit 6 Stimmen ging die Flasche Tormore Malt Whisky mit Dysons zurück nach England.
 
Nach dem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen trafen sich alle wieder auf dem Parkplatz unter dunklen Wolken. Nach kurzer Einweisung und der Übergabe des Roadbooks brachen wir dann zur Rundtour durch den Harz auf. Dysons hatten wir eine verbesserte „Mark II“-Version des Roadbooks in englisch übergeben.
 
Unsere Fahrt führte uns von Goslar zur Innerste-Talsperre, weiter über Lautenthal und Wildemann zur Iberger Tropfsteinhöhle bei Bad Grund, welche wir dann besichtigen wollten. In Wildemann sind wir dann aber aufgehalten worden, da ein Teilnehmer versäumt hatte zu tanken und zusätzlich mussten wir den Weidenauftrieb durchlassen. Verspätet sind wir dann doch an der Höhle angekommen und fast alle haben an der Führung teilgenommen (Moira Dyson hatte ein Schild über Fledermäuse gesehen und sich anschließend geweigert die Höhle zu betreten.)
 
Zwischenzeitlich klarte es dann auf und die Sonne erschien. Wir fuhren über einsame Wege an Clausthal-Zellerfeld vorbei durch Lerbach weiter zur Sösetalsperre Richtung Picknick. Wir hatten einen kleinen, tollen Dorfgasthof gebucht. Der Wirt hatte jedoch 10 Tage vorher abgesagt, da 20 Gäste zuviel für ihn wären. Damit brach die Organisation etwas zusammen und der Entschluß eines Picknicks wurde gefasst und die nötige Stelle dafür gefunden. Der Herr Staats (auch ein P4-Besitzer, fahren geht noch nicht) aus Braunschweig mit seiner Lebensgefährtin stellte sich bei Nachfrage sofort zur Verfügung und richtete das Picknick aus. Sein Range Rover leistete dabei gute Dienste.
 
Der Platz für das Picknick war dann auch einer langen Gefällstrecke erreicht, wir mussten diese jedoch in entgegengesetzter Richtung befahren, was dann bei einigen Tantchens zu Wasserverlusten führte. Erstaunlich war der HP 16 von Rolf Bernauer, welcher als Ehrengast außer der Reihe mit uns fuhr. Die 75 PS ließen den P2 zügig die Steigung bewältigen, das war schon imposant, wie dieses Auto im Rückspiegel nicht kleiner wurde.
 
Kurzfristig hatten wir am Freitag noch einen steckbaren Fahnenmast angefertigt, an welchem dann weithin sichtbar eine Rover Fahne befestigt war, um auf den Ort des Picknicks hinzuweisen. Wenn, dann sollte es schon stilecht sein. Nach der Sättigung ging es weiter den letzten Rest der Steigung hinauf nach Sonnenberg, rechts ab nach St. Andreasberg hinunter, von da aus weiter nach Braunlage, durch Braunlage hindurch Richtung Torfhaus. Zwischen Braunlage und Torfhaus befindet sich eine stationäre Radaranlage, dort stellte sich Herr Staats dann hin und blitzte, aber nur mit seinem Fotoapparat. Normale Teilnehmer am Straßenverkehr hatten die Anwesenheit von Herrn Staats, er war auch noch grün gekleidet, teilweise mißverstanden.
 
Auf dem großen Parkplatz am Torfhaus war die nächste kurze Pause, um schnell einen Blick auf den sagenumwobenen Brocken (1142 m) zu werfen. Wir hatten, was selten vorkommt, freie Sicht. Da die Zeit schon etwas drängte fuhren wir zügig weiter die „Steile-Wand-Straße“ hinab über Altenau zur Okertalsperre. Von da aus ging es weiter an Schulenberg vorbei nach Clausthal-Zellerfeld und weiter zurück nach Goslar in das Hotel, welches wir dann gegen 17.30 Uhr erreichten.
 
Erstaunlich was die alten Damen so geschafft hatten, ca. 160 km und ca. 3.450 Höhenmeter (rauf und runter), und alles ohne Probleme.
 
Es war schon zeitlich etwas gedrängt, denn wir trafen uns schon wieder um 18.00 Uhr, um ca. eine ½ Stunde nach Goslar in die historische Altstadt zu gehen (es regnete dann doch leider wieder), um dort das 4 Gänge Menü einzunehmen, die sogenannte Kaufmanns Tafel. Zwischenzeitlich war auch unser Präsident, Manfred Hemmersbach zu uns gestoßen. Im historischen Ambiente des „Brusttuches“, das mit zur Hotelgruppe gehört, haben wir dann vorzüglich gegessen und getrunken. Um 21.00 Uhr ging es weiter zur nächtlichen Stadtführung durch die historische Altstadt Goslars, welche mit zum Weltkulturerbe gehört. Selbst wir als halbwegs Ortskundige waren überrascht, was für Kleinodien in dieser Stadt zu finden sind. Und der Stadtführer Herr Wanke machte das wirklich toll, jedenfalls die erste 60 Minuten.
 
Nach der Stadtführung führte uns der Weg zurück ins Hotel, wo wir, wie üblich uns noch mal versammelten und bis tief in die Nacht tagten. In diesen Gesprächen diskutierten wir dann, ob die Treffen jedes Jahr oder alle zwei Jahre stattfinden sollten und wer der nächste Organisator ist. Die Mehrheit war für alle zwei Jahre und Norbert Rzepkowski hat sich bereiterklärt, vom 26. - 28.05.2007 ein solches Treffen in Rostock auszurichten. Nach einem weiteren tollen Frühstück wurden die Sachen gep
 
ackt und die Verabschiedungszeremonien wurden auf dem Parkplatz vollzogen. Einige kamen dann noch mit zu uns nach Hause zu Kaffee und Kuchen, bevor Sie die Heimreise antraten. Martin vom Ende blieb bei uns noch über Nacht, da er am Dienstag das VW Museum und die Auto-Stadt besichtigen wollte.
 
Alle Teilnehmer waren begeistert, wir hatten Glück mit dem Wetter und was wirklich klasse war, daß es keine Cliquenwirtschaft gab, alle waren untereinander ausgeglichen und jeder hat sich mit jedem unterhalten. Rundum vortrefflich. Unser Dank gilt dem Hotel, welches alles perfekt geregelt hatte. Ohne zu bitten einen Teil des Parkplatzes für uns gesperrt hatte und trotz der geringeren Teilnehmerzahl als erwartet, keine Mehrkosten verlangt hat, immer hilfsbereit gewesen ist und mit einem geringen Preis ein tolles Wochenende mit gestaltet hat. Dort könnte man mit Sicherheit auch eine Mitgliederversammlung veranstalten.
 
Teilnehmer:
  • Doris Berger und Martin Blum - Austin Allegro
  • Rolf Bernauer und Theo ?, Viernheim - 16 hp
  • Markus Dürkes, Paderborn - P4 100
  • Moira and Mike Dyson, England - P4 60
  • Martin vom Ende, Horb am Neckar - P4 100
  • Manfred Hemmersbach, Neuss - 75, neu
  • Inge und Heinz Jagdfeld, Alsdorf - P4 100
  • Alexander Kunze, Goslar - P4 100
  • Text und Fotos: Tobias Wehrstedt
     
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