Presse
Div. Artikel
Roverdrive
Gesamtindex
Jahrgang 2002
Jahrgang 2003
Jahrgang 2004
Jahrgang 2005
Jahrgang 2006
Jahrgang 2007
Jahrgang 2008
|
Heft 1/2005
Heft 2/2005
|
 Einladungen waren versendet, Strecke festgelegt und alles organisiert.
Anmeldungen trudelten mehr schlecht als recht ein. Trotzdem konnte es losgehen.
Am Samstag den 14.05. 2005 ging es dann auch endlich los. Jagdfelds hatten
bereits von Freitag auf Samstag bei uns übernachtet und fuhren mit uns gegen
16.30 Uhr los. Im Hotel eingetroffen bemerkten wir schon, daß wir nicht die
ersten waren. Dysons aus England mit Ihrem quietschegelben 60er sowie
Müllers aus Oldenburg mit Ihrem 110er waren bereits da. Das Ramada Treff
Hotel Bären hatte sogar extra für uns einen Teil des Parkplatzes abgesperrt.










 Gut unterrichtete Kreise behaupten,
für das nächste Treffen sei diese
Durchblickerbrille für alle Fahrer vorgeschrieben

| |
Nach dem Bezug der Zimmer setzten wir uns ins Foyer und warteten auf die
Anderen, die nach und nach ankamen. Da es zwischenzeitlich heftig zu regnen
angefangen hatte, verzögerte sich das Eintreffen der Teilnehmer. Gegen 18.30
Uhr konnten wir dann zur Begrüßung mit Sektempfang schreiten und da man
sich bereits vorher schon angeregt unterhalten hatte und die neuen Gesichter
unverzüglich mit in den Kreis aufgenommen hatte, war die Stimmung perfekt.
Anschließend haben wir dann im Wintergarten des Hotels das Italienische
Buffet reduziert.
Wie es bei solchen Veranstaltungen üblich ist, dreht es sich nur um eine Sache,
und das bis in die frühen Morgenstunden.
Den Teilnehmern war als Aufgabe das Mitbringen eines lustigen Bildes von sich
und seinem Tantchen gestellt worden. Spät am Abend erfolgte die Prämierung
dieser Bilder. 6 Stück standen zur Auswahl, 18 Teilnehmer durften abstimmen
und mit 6 Stimmen ging die Flasche Tormore Malt Whisky mit Dysons zurück
nach England.
Nach dem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen trafen sich alle wieder
auf dem Parkplatz unter dunklen Wolken. Nach kurzer Einweisung und der
Übergabe des Roadbooks brachen wir dann zur Rundtour durch den Harz auf.
Dysons hatten wir eine verbesserte „Mark II“-Version des Roadbooks in englisch
übergeben.
Unsere Fahrt führte uns von Goslar zur Innerste-Talsperre, weiter über
Lautenthal und Wildemann zur Iberger Tropfsteinhöhle bei Bad Grund, welche
wir dann besichtigen wollten. In Wildemann sind wir dann aber aufgehalten
worden, da ein Teilnehmer versäumt hatte zu tanken und zusätzlich mussten
wir den Weidenauftrieb durchlassen. Verspätet sind wir dann doch an der
Höhle angekommen und fast alle haben an der Führung teilgenommen (Moira
Dyson hatte ein Schild über Fledermäuse gesehen und sich anschließend
geweigert die Höhle zu betreten.)
Zwischenzeitlich klarte es dann auf und die Sonne erschien. Wir fuhren über
einsame Wege an Clausthal-Zellerfeld vorbei durch Lerbach weiter zur
Sösetalsperre Richtung Picknick. Wir hatten einen kleinen, tollen Dorfgasthof
gebucht. Der Wirt hatte jedoch 10 Tage vorher abgesagt, da 20 Gäste zuviel für
ihn wären. Damit brach die Organisation etwas zusammen und der Entschluß
eines Picknicks wurde gefasst und die nötige Stelle dafür gefunden. Der Herr
Staats (auch ein P4-Besitzer, fahren geht noch nicht) aus Braunschweig mit seiner
Lebensgefährtin stellte sich bei Nachfrage sofort zur Verfügung und richtete
das Picknick aus. Sein Range Rover leistete dabei gute Dienste.
Der Platz für das Picknick war dann auch einer langen Gefällstrecke erreicht,
wir mussten diese jedoch in entgegengesetzter Richtung befahren, was dann
bei einigen Tantchens zu Wasserverlusten führte. Erstaunlich war der HP 16
von Rolf Bernauer, welcher als Ehrengast außer der Reihe mit uns fuhr. Die 75
PS ließen den P2 zügig die Steigung bewältigen, das war schon imposant, wie
dieses Auto im Rückspiegel nicht kleiner wurde.
Kurzfristig hatten wir am Freitag noch einen steckbaren Fahnenmast angefertigt,
an welchem dann weithin sichtbar eine Rover Fahne befestigt war, um auf
den Ort des Picknicks hinzuweisen. Wenn, dann sollte es schon stilecht sein.
Nach der Sättigung ging es weiter den letzten Rest der Steigung hinauf nach
Sonnenberg, rechts ab nach St. Andreasberg hinunter, von da aus weiter nach
Braunlage, durch Braunlage hindurch Richtung Torfhaus. Zwischen Braunlage
und Torfhaus befindet sich eine stationäre Radaranlage, dort stellte sich Herr
Staats dann hin und blitzte, aber nur mit seinem Fotoapparat. Normale
Teilnehmer am Straßenverkehr hatten die Anwesenheit von Herrn Staats, er
war auch noch grün gekleidet, teilweise mißverstanden.
Auf dem großen Parkplatz am Torfhaus war die nächste kurze Pause, um
schnell einen Blick auf den sagenumwobenen Brocken (1142 m) zu werfen.
Wir hatten, was selten vorkommt, freie Sicht. Da die Zeit schon etwas drängte
fuhren wir zügig weiter die „Steile-Wand-Straße“ hinab über Altenau zur
Okertalsperre. Von da aus ging es weiter an Schulenberg vorbei nach
Clausthal-Zellerfeld und weiter zurück nach Goslar in das Hotel, welches wir
dann gegen 17.30 Uhr erreichten.
Erstaunlich was die alten Damen so geschafft hatten, ca. 160 km und ca. 3.450
Höhenmeter (rauf und runter), und alles ohne Probleme.
Es war schon zeitlich etwas gedrängt, denn wir trafen
uns schon wieder um 18.00 Uhr, um ca. eine ½ Stunde
nach Goslar in die historische Altstadt zu gehen (es regnete
dann doch leider wieder), um dort das 4 Gänge
Menü einzunehmen, die sogenannte Kaufmanns Tafel.
Zwischenzeitlich war auch unser Präsident, Manfred
Hemmersbach zu uns gestoßen. Im historischen
Ambiente des „Brusttuches“, das mit zur Hotelgruppe
gehört, haben wir dann vorzüglich gegessen und
getrunken. Um 21.00 Uhr ging es weiter zur nächtlichen
Stadtführung durch die historische Altstadt
Goslars, welche mit zum Weltkulturerbe gehört. Selbst wir als halbwegs
Ortskundige waren überrascht, was für Kleinodien in dieser Stadt zu finden
sind. Und der Stadtführer Herr Wanke machte das wirklich toll, jedenfalls die
erste 60 Minuten.
Nach der Stadtführung führte uns der Weg zurück ins Hotel, wo wir, wie üblich
uns noch mal versammelten und bis tief in die Nacht tagten. In diesen
Gesprächen diskutierten wir dann, ob die Treffen jedes Jahr oder alle zwei
Jahre stattfinden sollten und wer der nächste Organisator ist. Die Mehrheit war
für alle zwei Jahre und Norbert Rzepkowski hat sich bereiterklärt, vom 26. -
28.05.2007 ein solches Treffen in Rostock auszurichten.
Nach einem weiteren tollen Frühstück wurden die Sachen gep ackt und die
Verabschiedungszeremonien wurden auf dem Parkplatz vollzogen. Einige
kamen dann noch mit zu uns nach Hause zu Kaffee und Kuchen, bevor Sie die
Heimreise antraten. Martin vom Ende blieb bei uns noch über Nacht, da er am
Dienstag das VW Museum und die Auto-Stadt besichtigen wollte.
Alle Teilnehmer waren begeistert, wir hatten Glück mit dem Wetter und was
wirklich klasse war, daß es keine Cliquenwirtschaft gab, alle waren untereinander
ausgeglichen und jeder hat sich mit jedem unterhalten. Rundum vortrefflich.
Unser Dank gilt dem Hotel, welches alles perfekt geregelt hatte. Ohne zu bitten
einen Teil des Parkplatzes für uns gesperrt hatte und trotz der geringeren
Teilnehmerzahl als erwartet, keine Mehrkosten verlangt hat, immer hilfsbereit
gewesen ist und mit einem geringen Preis ein tolles Wochenende mit gestaltet
hat. Dort könnte man mit Sicherheit auch eine Mitgliederversammlung veranstalten.
Teilnehmer:
Doris Berger und Martin Blum - Austin Allegro
Rolf Bernauer und Theo ?, Viernheim - 16 hp
Markus Dürkes, Paderborn - P4 100
Moira and Mike Dyson, England - P4 60
Martin vom Ende, Horb am Neckar - P4 100
Manfred Hemmersbach, Neuss - 75, neu
Inge und Heinz Jagdfeld, Alsdorf - P4 100
Alexander Kunze, Goslar - P4 100
|
Text und Fotos: Tobias Wehrstedt
Nach oben
|