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| Roverdrive > Jahrgang 2005 > Heft 1 > Kurzportait Fa. Graber | Auswahl | Ende |
| Roverdrive 1 / 2005 | ||||||||||||
| Kurzportait der Firma Carosserie Graber | ||||||||||||
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Heft 1/2005 Heft 2/2005 |
Carrosserie Graber Kurzportrait des bekannten schweizerischen Karosseriebaubetriebs ![]() Rover P5 Mark II Convertible, 1963 Der Werbespruch der Firma Carrosserie Graber lautete "Graber-Kabrioletts Ein Begriff". Und so war es auch. Über Jahrzehnte war der Name Graber Garantie für Qualitätsarbeit, wenn es um offene Automobile ging. Schon der Vater hatte einen Betrieb, in dem Kutschen und andere Fahrzeuge eingekleidet wurden und so konnte Hermann Graber hier seine ersten Erfahrungen mit der Gestaltung von Aufbauten machen.
Er sah sich aber auch im Ausland um und schon 1927 machte er sich selbständig. In diesem Jahr fertigte der Hermann Graber sein erstes Cabrio auf dem Fahrgestell eines Fiat 508. Schon zwei Jahre später gewann der nun Fünfundzwanzigjährige mit der von ihm gestalteten Karosserie auf Basis eines Panhard & Levassor 20 CV den ersten Preis beim Concours d'Elegance in St. Moritz. Der junge Mann war dabei, sich in kürzester Zeit durch elegante Linienführung, aber auch eine hohe Qualität in der Ausführung seiner Produkte in die Spitzengruppe der Karosseriebauer zu arbeiten. ![]() Rover P3 75 Tourer, 1948 Vor dem Zweiten Weltkrieg waren es meist italienische und französische Wagen, die Grabers Werkstatt verließen, nach dem Krieg konzentrierte sich der Meister mehr auf britische Automobile. Aufbauten für Rolls Royce und Bentley zeugen von dem Vertrauen, daß diese Hersteller in Grabers Können setzten. Cabriolets auf der Basis des Bentley Mark VI waren bei der Kundschaft besonders beliebt.
Als Alvis-Importeur für die Schweiz karossierte er etliche TA21, fertigte während dieser Zeit aber auch Aufbauten für Aston Martin, Lagonda und Rover. Hier sind drei Fahrzeuge abgebildet, die für Rover angefertigt wurden, auf den folgenden Seiten wird das vermutlich einzige noch existierende P6 2000 Cabriolet vorgestellt. ![]() Rover P6 2000 TC Coupé Auch wenn Graber sich mit seinen Entwürfen durchaus dem wechselnden Zeitgeschmack anpaßte, wirkten seine Fahrzeuge immer wie aus einem Guß. Eine Eigenart bei frühen Modellen war die Gestaltung des Armaturenbretts. Wo bei den meisten Wagen üppig mit Holz gearbeitet wurde, sah man bei Graber lackiertes Blech in Wagenfarbe. Mit Chromteilen ging er eher sparsam um. Am 24. August 1970 starb Hermann Graber im Alter von 66 Jahren. Text: Reinhard Stadthaus Fotos: Groet Auto Boek, La Collection Schlumpf, Rover P5 & P5B Nach oben | ||||||||||
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