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| Roverdrive > Jahrgang 2005 > Heft 1 > Retro Classics in Stuttgart | Auswahl | Ende |
| Roverdrive 1 / 2005 | |||||||||||
| Rover-Freunde auf der Retro Classics in Stuttgart | |||||||||||
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Heft 1/2005 Heft 2/2005 |
Rover Freunde in Stuttgart vom 11. - 13. März 2005![]() Der Stand der Rover Freunde in Stuttgart Es ist schon so etwas mit der Retro Classics im März eines jeden Jahres. Um diese Zeit kann der Winter sich noch einmal ganz schön austoben. So war es jedenfalls in den vergangenen Jahren. Große Hoffnung baute ich dieses Jahr auf den Umstand, dass die Messe etwa zwei Wochen später als bisher stattfinden sollte. Aber denkste, Puppe! Es war noch tiefer Winter, und so bestätigte sich die Befürchtung, dass das eine oder andere Mitglied, das ich um die Bereitstellung seines Schätzchens für den Clubstand gebeten hatte, dieses bei den Wetterverhältnissen nicht nach Stuttgart bringen würde. Letztlich füllten aber die Rover Freunde Deutschland doch noch die vorgesehenen sechs Stellplätze. Und nun der Reihe nach. 1. Hilfe bei der Vorbereitung Für einen wieder optimalen Stand haben wir uns bei unserem Mitglied Karl-Ulrich Hermann zu bedanken. Die 110 m² in der Halle 9 lagen an der richtigen Stelle, direkt neben dem der Jaguar- Freunde. Mit denen hatten wir uns wegen der Standgestaltungen vorher gut abgesprochen. Die Holzkonstruktion für Küche/Abstellraum fertigten erdbebenfest Vater und Sohn Litchenhaus an. Es brauchte bei der Montage nur noch geschraubt werden. MG Rover Deutschland GmbH stellte uns den neuen Rover Saloon mit V8-Motor zur Verfügung, sorgte für dessen Hin- und Rücktransport, übernahm den Hin-und Rücktransport meines P5B Saloons und stellte mir einen 75 Tourer zum Transport der Standausstattung. Die Clubkameraden Georg Litchenhaus, dessen Sohn, Rainer W. Rothweiler und Dr. Volker Tetzner halfen beim Standauf- und Standabbau. Ganz überraschend, und weil er beruflich gerade in der Ecke war, tauchte Günter Schweppenstedde als wirkungsvolle und fachkundige Unterstützung für die überwiegend ältere Herrenriege auf. 2. Die sechs ausgestellten Fahrzeuge Open Tourer 1934 - Besitzer Carl Ulrich Hermann P2 16 hp Sports Saloon 1946 - Besitzer Rolf Bernauer P4 100 Saloon 1961 - Besitzer Martin vom Ende P5B Saloon 1970 - Besitzer Manfred Hemmersbach SD1 Vitesse 1983 - Besitzer Rainer W. Rothweiler 75 V8 Celeste 2005 - MG Rover Deutschland GmbH
3. Unvorhergesehenes Da sich vor der Garage seines P4 60, Baujahr 1953, noch meterhoch der Schnee stapelte, konnte Herr Dr. Tetzner dieses Prachtstück nicht auf das Messegelände fahren. Sehr unkompliziert reagierte dann Herr Martin vom Ende, der innerhalb drei Tagen seinen P4 anmeldete und von Horb aus nach Stuttgart fuhr. Dafür ist ihm ein großes Dankeschön gewiß. 4. Bewundernswertes Rolf Bernauer brachte trotz winterlichen Wetters seinen gerade erworbenen P2 16 hp Sports Saloon, Baujahr 1946, auf eigenen Rädern von Viernheim nach Stuttgart. Auch investierte er in 3 Hotelübernachtungen, um für die Rover Freunde Deutschland auf dem Stand präsent zu sein. Auch ihm gebührt ein großes Dankeschön. Luxus im neuen 75 V8 Celeste5. Messeverlauf Wie schon während der Messen in den Vorjahren, erregten auch in diesem Jahr die ausgestellten Rover-Schätzchen erhebliches Aufsehen und waren Objekte unzähliger Kameras und Fragen, sodass die Standbesatzung kaum zum Gang auf die Toilette kam. Die Jaguar-Leute beneideten uns um den 75 V8 wegen seiner Formgebung und seiner Innenausstattung. Es outeten sich mehrere Besucher als Besitzer von SD1-Fahrzeugen und diese konnten zum Teil mit guten Ratschlägen seitens Georg Litchenhaus nach Hause fahren. Andere konnten sich vom P4 von Martin vom Ende nicht losreißen. ![]() Der P6 aus Pappe - ein "Hemmersbach Special" als Vorlage für eine preisgünstige Neuauflage? Besonders freuten wir uns über den Besuch von Clubmitgliedern mit langen Anreisewegen. So waren u.a. auf dem Stand: Tobias Wehrstedt aus Wolfenbüttel mit Familienangehörigen aus dem Großraum Stuttgart, Reinhard Stadthaus aus Bonn, Familie Winterscheid und Martin Blum aus Köln. Ach, wat wor dat schön, kölsche Tön ze höre. Die Kölner brachten auch noch leckere Standverpflegung und nützliche Ausstattungsteile mit auf den Stand. Familie Rothweiler aus Stuttgart überraschte mit zwei ausgesprochen leckeren Kuchensorten. Auch unser kranker Michael Peter Börsig aus Bietigheim kam für einige Stunden und brachte im Auftrag seiner Margret einen leckeren Kuchen mit. Nett war auch, dass uns unsere ehemaligen Standnachbarn aus Halle 6, in der wir bis letztes Jahr vertreten waren, besuchten. Sie hatten uns schon vermißt. Also! Alles in Allem war es wieder richtig schön. Die Bilderauswahl soll einen kleinen Eindruck dazu vermitteln.
6. Finale Die nur drei Tage waren zu schnell vorüber. Schon am letzten Messetag begannen wir wie alle mit dem Abbau des Standes, weil schon ab der Mitte der folgenden Woche eine Gartenbau-Messe beginnen sollte und am ersten Tag nach der Retro Classics um 13.00 Uhr der Aufbau dieser Messe beginnen sollte. Dank der Hilfe unserer Stuttgarter Clubfreunde waren wir gegen 12.00 Uhr fertig.
Nur Martin vom Ende konnte seinen P4 erst gegen 18.00 Uhr abholen. Ich hatte mir deshalb von der Organisationsleitung der Messe die Erlaubnis geholt, den P4 bis 18.00 Uhr auf dem Stand stehen lassen zu dürfen. Die Türen des P4 waren verschlossen und der Schlüssel lag vereinbarungsgemäß im Handschuhfach. Guten Mutes war ich auf dem Heimweg und hatte schon Wiesbaden erreicht, als ich einen Brandruf von der Messeleitung wegen des noch nicht abgeholten P4 erhielt. "Das Fahrzeug muss sofort vom Stand, weil die ausstellende Gartenbaufirma mit Vorderlader, Sand, Steinen und Pflanzen angerückt ist." Es begann eine aufregende Hin-und Hertelefoniererei, da Martin vom Ende an diesem Tage zu Hause nicht erreichbar war. Nach einiger Zeit - ich war inzwischen auf der Höhe Meinerzhagen - kam dann die Entwarnung. Es war die Handbremse des P4 nicht angezogen gewesen, so dass man das Schätzchen aus der Gefahrenzone schieben konnte. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als ich am späteren Abend die Nachricht von Martin vom Ende erhielt, dass sein Schätzchen wieder heil in Horb angekommen sei. Aber die Einzelheiten dieser Geschichte sind Erzählstoff für eines der nächsten Treffen. Text: Manfred Hemmersbach Fotos: Reinhard Stadthaus Nach oben | |||||||||
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