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Roverdrive 2 / 2004
Treffen in Weilburg
Presse
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Roverdrive
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Treffen der Weilburg-Liebhaber vom 9. - 11. Juli 2004
 

Landhaus Höhler in Probbach

Rover Freunde in geselliger Runde


Tja, das Weilburg, besonders aber das berühmte Hotel "Villa im Park", hatte es anlässlich des Internationalen ROVER-Treffens im Jahre 2003 einigen Clubmitgliedern, besonders denen aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet, sehr angetan. Und so war der Wunsch geäußert worden, sich dort noch einmal zu einem gemütlichen Beisammensein ohne großes Programm zu treffen.
 
Gern übernahm der greise Clubpräsident, der die auch etwas morbide "Villa im Park" schon aus Altersgründen ebenfalls ins Herz geschlossen hatte, die Aufgabe der vorbereitenden Organisation. Dabei bediente er sich natürlich der Hilfe unseres Weilburger Gentlemans Sir Christian Nebe.
 
Von dem kam die überraschende und enttäuschende Nachricht, dass die Villa aus brandtechnischen Gründen nicht mehr für Übernachtungen zur Verfügung stehe, die Renovierung die finanziellen Kräfte des Besitzers überschreite und deshalb zum Verkauf stünde. Die daraufhin auf dieses Thema hin angesprochene Club- Schatzmeisterin Doris Berger gab zu verstehen, dass ein Kauf der Villa durch die Rover Freunde Deutschland zur Zeit nicht möglich sei. Auch der Versuch, die Villa und den Park wenigstens für das Tagsüber- Zusammensein zu bekommen, endete erfolglos, weil ein Besitzerwechsel bis zum geplanten Datum des Treffens möglich gewesen wäre.
 
Christian Nebe nannte als Ausweichmöglichkeit das "Landhaus Höhler" in Mengerskirchen-Probbach, nur einige Kilometer von Weilburg entfernt. Dort konnten dann gerade noch 11 Zimmer innerhalb eines Happy Weekend- Arrangements gebucht werden.
 
Freitag, 9. 7. 2004
 
Ab Freitagmittag kamen bei kühlem aber trockenem Wetter so nach und nach an:
Die Ehepaare Dürfeld, Heppner, Luck, Dr. Olbertz und Schweppenstedde, Rolf Bernauer mit einer liebenswürdigen Freundin, die ihm nach dem Tod seiner Frau zur Seite stand sowie die Alleinreisenden
Frau Berger, Manfred Hemmersbach (dessen Frau war gerade in Kanada), Reinhard Stadthaus und Jörg Sylvester.
Zum Abendessen kam noch das Ehepaar Nebe dazu.
 
Es wurde ein gemütlicher Abend bei gutem Essen, und so mancher gute Rat zu den ROVER- Schätzchen wurde ausgetauscht. Aber auch an den üblichen kleinen Frozzeleien war kein Mangel. Allzu spät wurde es an diesem Abend jedoch nicht. Denn - obwohl es nur ein gemütliches Beisammensein werden sollte, hatte Christian Nebe für den Samstag eine Überraschung in Form einer kleinen Rundfahrt mit, wie sich später herausstellte, sehr lohnenswerten Haltepunkten parat.
 
Samstag, 10. 7. 2004
 

Burgruine Greifenstein
 
Doch schon wieder ein bißchen unter dem Druck von Christian Nebe, der ja den Samstag nicht ohne ein Ereignis verstreichen lassen wollte, mussten wir schon um 09.30 Uhr frühstücken. Er wollte eigentlich schon um 09.00 Uhr frühstücken lassen. Dagegen hatten wir uns aber mit Erfolg gewehrt. Nach dem Frühstück fuhren wir im Konvoi bei bedecktem, aber trockenem Wetter los und erlebten dann aber auch eine schöne Rundfahrt von ca. 70 km mit interessanten Zwischenstops.
 
Burg Greifenstein mit Glockengießer-Museum
Eine wirklich eindrucksvolle Burgruine, ein Glockengießer- Museum mit der Möglichkeit, selbst Töne zu erzeugen. Eine Burgkapelle mit interessanter Innenarchitektur und eine darunter liegende Katakomben-Kapelle waren reizvolle Objekte. Die Präsentation unserer schönen Fahrzeuge auf dem Weilburger Marktplatz wurde durch zwischendurch sonniges Wetter zu einem Hochgenuss für uns und andere Touristen. Die, welche zur Schlossbesichtigung keine Lust hatten, verdrückten sich in ein ebenfalls von Herrn Nebe empfohlenes Eiscafe. Das war übrigens die Mehrheit.
 


Der Weilburger Schiffstunnel
Schloß und wachsamer Löwe


Den Nachmittagskaffee nahmen wir stilgerecht im Schloss ein, in dem wir auch einen Vortrag darüber erhielten, auf welche Weise die wunderschönen, verschiedenfarbigen Putzschichten der Fassaden hergestellt und eingefärbt wurden.
 
Ein technischer Leckerbissen war die Besichtigung des Weilburger Schifftunnels und der von Hand zu betreibenden Schleuse. Da gerade starker Kanutenbetrieb war, bekamen wir die Gelegenheit, selbst einmal eine Schleuse zu öffnen und zu schließen.
 
Und dann kam das unerwartete dicke Ende.
Das Ehepaar Nebe hatte zu einem abschließenden "kleinen" Imbiss auf sein Anwesen in Merenberg eingeladen. In weiser Voraussicht, es begann nämlich zu regnen, war die Terasse mit Schirmen abgedeckt worden.
 

Im Gartenlokal Nebe
 
Was da, zum Teil aus eigenem Anbau, an Salaten, Obst, Gewürzen und Getränken aufgefahren wurde, war schlichtweg überwältigend und köstlich. Nebes selbst und liebe Nachbarn hatten auf allen Klavieren gespielt, um aus diesem kleinen Imbiss ein Festmenü zu machen.
 
Der dann fällige Dank kam nur noch stotternd und konnte das Gebotene nicht annähernd aufwiegen. So soll dieser Dank in der nächsten ROVERDRIVE verewigt werden.
 
Komisch war, dass das am Abend noch gereichte Viergänge-Menü im "Landhaus Höhler" verdrückt werden konnte. Aus dem eigentlich geplanten Faulenzertreffen war nun doch ein erlebnisreiches Treffen geworden. Ein eigenartiges Erlebnis hatten wir dann noch in unserem Quartier, dem Landhaus Höhler. Unser lieber Otto Müller und seine Frau aus Saarbücken waren am Samstag angereist und wollten, was technisch durchaus möglich gewesen wäre, auch im Landhaus Höhler übernachten. Die nun entstehende Diskussion mit dem Hotelbesitzer war nichts anders als so grotesk, dass wir die Bemühungen abbrachen und das Ehepaar Müller dann bei Nebes übernachteten. Auch dafür kann man nur vielmals Danke sagen.
 
Sonntag, 11. 7. 2004
 
Nach einem ausgiebigen Frühstück hielt es die Mehrzahl der Teilnehmer nicht mehr im Weilburger Land und man verdrückte sich in Richtung Norden und Westen. Alle kamen heil zuhause an, auch Karl-Ludwig Heppner mit einem angeschlagenen Auspuff an seinem P5.
 
Doris Berger, Reinhard Stadthaus und Manfred Hemmersbach blieben noch, weil sich unser neuer Chef der Web Site, Frank Schabert aus Rodgau, zu einem verspäteten Besuch angemeldet hatte. Mit ihm wurden bei einem Mittagessen noch wichtige Punkte besprochen.
 
Aber auch die noch Gebliebenen kamen, wenn auch bei Regen, heil nach Hause.
 
Text: Manfred Hemmersbach
Fotos: Reinhard Stadthaus

 
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