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Roverdrive 2 / 2004
Restaurierung eines 14 hp von 1936
Presse
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Roverdrive
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Teil 2
 
Wie angekündigt und mit Teil 1 in Heft 1/2004 begonnen, wollen wir Harald Brombas bei der Restaurierung seines Rover 14 hp aus dem Jahre 1936 begleiten.
 

Die Werkstatt
 
Seit dem letzten Mal hat sich einiges verändert. Die Karosserie ist nun wieder vom Fahrgestell getrennt und Harald Brombas hat sich in der Doppelgarage zwei Arbeitsbereiche eingerichtet: links findet die Karosseriebearbeitung statt, rechts ist der Motorenbereich.
 

Wieder von der Karosserie befreit
 
Zudem hat er in der Nachbarschaft zwei Spezialisten gefunden, die ihn tatkräftig unterstützen. Harald Pesarra hat bei Ford in der Motorenentwicklung gearbeitet und wird sich um den 6-Zylinder kümmern, Alois Maibaum (früher ebenfalls bei Ford) ist Fachmann für Modellbau und Lackierung und hat bereits einen Jaguar Mk II restauriert. Die drei bilden ein gutes (und kompetentes) Team und man ahnt, Probleme beim 14 hp werden hinweggefegt.
 
Gemeinsam geht's besser: Alois Maibaum, Harald Bromba und Harald Pesarra (von links)
 
In der nächsten Zeit sollen drei Aufgaben bewältigt werden: der Motor wird überholt, ein neuer Kabelbaum wird angefertigt und die elektrische Anlage überprüft. Der dritte Punkt, das Dach, bereitet im Moment noch das größte Kopfzerbrechen, da zwei Alternativen zur Wahl stehen -geschlossenes Dach oder Schiebedach. Zur Fertigung eines Daches wird sich Harald Brombas wohl noch eine zusätzliche Maschine kaufen, mit der Bleche gestaucht und gezogen werden können.
 
Die geheimnisvolle "black box"
 
Bei der Aufarbeitung der elektrischen Anlage gab es noch eine Verzögerung, weil sich ein Teil einfach nicht zuordnen ließ. Es ist ein stabiler Gusskasten, im Inneren mit zwei Spulen, außen mit mehreren Anschlussklemmen versehen, der auf den Namen "Startix" hört. Auf dem Schaltplan gab es aber keinen viereckigen Kasten dieser Art. Aber gut, daß es Motorenleute gibt, die von der Elektrik keine Ahnung haben. Bei meinem Besuch deutet Harald Pesarra nach wenigen Minuten auf das (rund gezeichnete) Starterrelais des Plans und sagt trocken: "Da ist es doch."
 
Wie gesagt, Probleme haben keine Chance, und so können wir uns zurücklehnen und in Ruhe abwarten, wie es weitergeht.
 
Text und Fotos: Reinhard Stadthaus
 
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