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| Roverdrive > Jahrgang 2004 > Heft 1 > Die Rover - Suche | Auswahl | Ende |
| Roverdrive 1 / 2004 | |||
| Erlebnisse eines Rover - Freundes bei der Suche nach einem Rover 400 | |||
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Heft 1/2004 Heft 2/2004 |
Wenn jemand einen ROVER sucht, dann kann er was erleben!!!
Unser zukünftiges Mitglied Hans Dieter Winterscheid, der bereits mit unserem Regionalstammtisch Köln in Kontakt getreten war, erlebte bei der Suche nach seinem zukünftigen Auto eine wahre Pleite. Da Herr Winterscheid mit mir befreundet ist, kam er als (ehemaliger) Mercedes-Fahrer mit der Bitte zu mir, ihm bei der Suche nach einem ROVER behilflich zu sein. Nachdem wir uns das gesamte ROVER-Programm der Jetzt-Zeit angesehen hatten und das für und wider der einzelnen Baureihen erörtert hatten, legte man sich auf einen Rover der Reihe 400 fest. Nach endlosen Recherchen im Internet über viele Abende hinweg und einigen Beinahkäufen, die im letzten Moment aus diversen Gründen scheiterten, war er endlich "gefunden". Auch seine Frau Rosi war beim Anblick des Fotos im Internet hellauf begeistert. Endlich das gesuchte Auto mit Klima, Leder sowie Tempomat und Freisprecheinrichtung und auch noch in Wunschfarbe blau! Nach diversen Telefonaten mit dem Verkäufer wurde ein fester Termin zur Besichtigung des Autos vereinbart. Hierbei fiel mir bei Namensnennung des Verkäufers durch Frau Winterscheid auf, daß es sich um ein dem Namen nach mir bekanntes Mitglied der ROVER-Freunde handelte. Welche Überraschung! Die Vorfreude bei der Fahrt zur Besichtigung des Autos war so groß, daß sogar der Karneval, der zu der Zeit in der Region auf Hochtouren tobte, in den Hintergrund rückte. Eine halbe Stunde vor dem fest vereinbarten Termin befanden wir uns dann auch an Ort und Stelle. Wie groß waren Überraschung und Freude, als just im Moment unserer - verfrühten - Ankunft das Objekt der Begierde vor uns aus der Einfahrt kam und fortfuhr. Wir glaubten, das Auto würde noch mal zur Tankstelle gebracht, um es auf die bevorstehende Probefahrt vorzubereiten. Schließlich waren wir ja ein wenig früh! Zirka zehn Minuten später folgte dann eine weitere, nicht erwartete Überraschung. Im Rückspiegel sahen wir einen Triumph-Sportwagen auftauchen, der in eben dieser Einfahrt verschwand, aus der zuvor "unser" ROVER gekommen war. Der Fahrer hatte uns wohl bemerkt und kam ans Fahrzeug. Herr Winterscheid stellte sich dem Verkäufer vor und wurde augenblicklich seiner Illusionen beraubt. Es stellte sich heraus, daß der ROVER 400 gerade zehn Minuten vorher bereits verkauft worden war. Was für eine Enttäuschung!! Da half es auch wenig, daß der Verkäufer bekräftigte, das Auto wäre an einen ebenfalls "ordentlichen und anständigen Kerl" gegangen, und "wer zu erst käme, male zuerst". Man mag darüber ja denken, wie man will, aber es wäre doch wohl nur ordentlich und anständig gewesen, bei der Absprache eines festen Termins wenigstens zu er wähnen, daß es weitere Interessenten gäbe und es durchaus passieren könne, daß das Auto, wenn man sich zuvor nicht einig würde, gegebenenfalls bereits "weg" sei und man in diesem Fall leider umsonst käme. Dies war aber leider nicht der Fall. Der Verkäufer bemerkte noch, daß er ja nicht habe anrufen können, da ihm, trotz mehrmaliger Handy-Telefonkontakte mit Frau Winterscheid, ihre Telefonnummer nicht bekannt gewesen sei. Die zuvor empfundene Begeisterung war angesichts des gerade Erlebten dann auch sofort wie weggeblasen. Auf der Rückfahrt wurde dieser sehr ärgerliche Vorfall dann auch nicht mehr erwähnt. Zu groß war der Ärger und jeder dachte sich seinen Teil! Was lernen wir daraus? Will man sich ein Auto kaufen, sollte man sich unbedingt vom Verkäufer den Termin noch einmal (rück-) bestätigen lassen und (präventiv) nachhaken, ob es weitere Interessenten gibt, um gegebenenfalls eine unnötige Anreise zu vermeiden. Diese Erfahrung war mir selber sehr wertvoll bei einem Besichtigungstermin für einen MG Maestro 2.0 EFI in Freiburg im Schwarzwald, der mittlerweile in Köln zuhause ist. Wie der Zufall es will, fand Familie Winterscheid noch am selben Abend über das Internet einen weiteren ROVER 400, der in Köln, nahe ihres Wohnortes, zum Verkauf stand. Zwar nicht blau und ohne Leder, dafür aber mit Garantie, weniger Kilometern, Klima, SD und Automatik, in einem top-gepflegten Zustand. Er tut mittlerweile brav seinen Dienst und der Mercedes ist in Rente geschickt. Da sage noch einer, Rover kaufen wäre langweilig..... Text: Martin Blum und Dieter Winterscheid Nach oben | |
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