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| Roverdrive > Jahrgang 2004 > Heft 1 > ACAS - Oldtimerfahrt | Auswahl | Ende |
| Roverdrive 1 / 2004 | |||
| ACAS - Oldtimerfahrt im Mai 2004 | |||
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Heft 1/2004 Heft 2/2004 |
Daß auch kleine Ausfahrten ihren gewissen Reiz haben können, bewies die
"Oldtimerfahrt rund um Ennepetal", die am 09. Mai 2004 stattfand und vom
Automobil-Club Altkreis Schwelm (kurz: ACAS) organisiert wurde.
Die Rallye führte durch landschaftlich schöne Umgebung, hatte einige knifflige
Aufgaben zu erfüllen und bot ein interessantes Fahrzeugfeld. Aber der
Reihe nach...
Wir gingen mit dem von meinem Sohn gesteuerten Rover P5B Coupé, Baujahr 1969 an den Start, der in die vom ACAS aufgestellte Klasse 4 der Oldtimer von 1964 - 1973 gehörte. Insgesamt trafen sich am Standort, einem Parkplatz der AVU in Gevelsberg, stolze 82 Klassiker und Youngtimer der Baujahre 1917 bis 1979, darunter solche Schätzchen wie ein Ford A Roadster vom 1929, ein rares 1937er Opel Gläser Cabriolet oder ein seltener NSU Wankel-Spider von 1967. ![]() Deutsche Klassiker waren hier klar in der Überzahl (so starteten allein 8 VW Käfer) und von den -von uns so geschätzten englischen Oldtimern -waren einmal mehr nur kleine Sportwagen vom Schlag eines Austin Healey Sprite oder Triumph Spitfire vertreten, sodaß der Rover diesmal eine echte Ausnahmeerscheinung darstellte. Die Strecke führte von Gevelsberg aus über Sprockhövel, Hattingen und Schwelm bis nach Ennepetal, kurz gesagt: durch schöne "grüne" Landschaften im südlichen Ruhrgebiet, fern ab von jeglicher Industrie. Während der Fahrt, die zwar bei trockenem aber leider nicht immer sehr sonnigem Wetter stattfand, mussten rund 20 Stempelkontrollen, die auf der ganzen Route verstreut waren, angefahren und einige Fragen zu markanten Punkten auf der Wegstrecke beantwortet werden. Hinzu kamen drei wirklich originelle Sonderprüfungen. So mussten wir bei der ersten Sonderprüfung vor Niedersprockhövel eine Stoppuhr, bei der das Zifferblatt abgeklebt war, möglichst exakt bei 15 Sekunden abstoppen. Die zweite Sonderprüfung, die auf dem großflächigen Gelände des TÜV Ennepetal stattfand, sah vor, daß man mit seinem Wagen genau 7 m vorfährt, dabei wurde einem pro 10 cm Abweichung ein Minuspunkt angerechnet. ![]() Die letzte Spezialaufgabe schließlich fand in einem Schützenhaus statt. Hier mussten 5 Schuss mit einem Luftgewehr auf eine 10 m entfernte Scheibe abgegeben werden. Der Zielort Haus Ennepetal wurde im Übrigen von allen 82 Fahrzeugen erreicht. Keiner machte auf dem Weg schlapp und Orientierungsschwächen traten auch kaum auf, da das vor dem Start ausgehändigte Roadbook mit Kartenkopien und detaillierten sogenannten "Chinesenzeichen" sehr verständlich aufgemacht war. Nach dem Eintreffen des letzten Wagens im Zielort gegen 16.30 Uhr fand nach Kaffee und Kuchen die anschließende Siegerehrung statt. Gesamtsieger wurde im Übrigen ein reines Frauenteam aus Velbert mit einem 1965er Ford Mustang Cabrio, das rund ein halbes Dutzend Pokale für diverse weitere Wertungen (z. B. bestes Frauenteam) bekam. Wir gingen als 45. von 82 Startern leider leer aus aber unser Ehrgeiz für das nächste Jahr ist bereits geweckt. Alles in allem ist die ACAS Oldtimerfahrt ein wirklich gelungener Event und es wäre doch schön, wenn im nächsten Jahr ein paar mehr Rover-Freunde aus dem Ruhrgebiet daran teilnehmen würden. Anmeldungen und Informationen unter www.acas.de Text und Fotos: Karl Ludwig Heppner Nach oben | |
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