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Roverdrive 1 / 2004
Nikolausfeier der Rover-Freunde in Köln
Presse
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Roverdrive
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Das traditionelle Treffen im Vereinsheim des 1. FC Köln am 6. Dezember 2003
 
Am Samstag den 6.12.2003 war es mal wieder so weit. Die alljährliche, traditionelle Nikolausfeier der Rover- Freunde Deutschland e.V. fand statt. Schon früh am Morgen gegen 9:00 Uhr hieß es die bei Doris Berger zwischengelagerten Geschenke, in diesem Jahr von ihr ganz alleine in mühevoller Handarbeit liebevoll verpackt, einzusammeln und zum Ort des Geschehens zu transportieren.
 

Das Benrather Bläser-Quintett
 
Viel Zeit und Mühe haben sich gelohnt - der Anblick beeindruckte alle Teilnehmer


Kurz nach unserer Ankunft traf auch schon der Präsident mit seinem P5 samt Musikinstrument ein. Wie bereits im vergangenen Jahr, gab Manfred Hemmersbach mit seinen Musikerkollegen des "Benrather Bläser-Quintetts" ein vorweihnachtliches Konzert.
 
Zuvor musste jedoch noch der Saal geschmückt und die Tische mit den Geschenken für die Tombola dekoriert werden. Nachdem dies geschehen war, konnte es losgehen.
 
Zum Erstaunen der Veranstalter und des Präsidenten passierte aber erst einmal gar nichts, so daß man schon verunsichert auf die Datumsanzeige der Armbanduhr schielte, um festzustellen, ob man sich nicht eventuell vertan hätte. Da aber einige Clubmitglieder, wie z.B. Martin vom Ende extra aus Horb am Neckar über hunderte von Kilometern angereist war, Herr Bernauer aus Viernheim und Familie Schabert mit ihren zwei Kindern aus Rodgau, sowie Familie Wehrstedt aus Wolfenbüttel, konnte es daran wohl nicht liegen.
 

Gesprächsstoff gab es reichlich
 
Zu unser aller Erleichterung kamen dann gegen Mittag kamen nach und nach eine Reihe von Clubmitgliedern. "Richtig voll" wurde es, als die Freunde und Familie von Doris Berger und Volkmar Brecke eintrafen. Sie halten uns nach wie vor Jahr für Jahr die Treue, wofür wir in diesem Jahr auch ganz besonders dankbar sein sollten, doch dazu später mehr. Nachdem uns das bereits zuvor erwähnte Bläser-Quintett mit festlicher Musik erfreut hatte, musste der Präsident leider schon wieder weg. Eine Familienfeier in Hamburg teilte sich den gleichen Tag mit unserer Feier. Dies war zwar bedauerlich, aber für uns alle natürlich auch verständlich.
 
Einen weiteren Zuwachs an Besuchern konnte man am frühen Nachmittag feststellen. Einige Club-Mitglieder trafen mit ihren kleinen Kindern - unserer "ROVER Jugend" - ein, nachdem diese ihr Mittagsschläfchen beendet hatten.
 
Traditionell ging es auch weiter mit dem Verkauf der Lose für die Kindertombola. Die lieben Kleinen strahlten dann beim Auspacken der Geschenke um die Wette. Die Lose für die Erwachsenen waren auch schon verkauft, als dann bei Anbruch der Dunkelheit der Nikolaus mit dickem goldenem Buch und einem großen Sack Einzug hielt. Assistiert wurde ihm wie in den Jahren zuvor von Knecht Ruprecht, der wieder von Christina Jagdfeld gegeben wurde.
 
Nachdem die Kinder dann mit ihren Tombolageschenken und den Mitbringseln des Nikolaus beschäftigt waren, konnten sich die Muttis und Papis, aber auch alle anderen Mitglieder, dem Auspacken der Päckchen widmen. Gegen 18:00 Uhr ging die Veranstaltung dann langsam ihrem Ende entgegen und wir räumten den Saal nach einem letzten Absacker und einem Resümee. Es hatte uns sehr gefreut, daß Rover-Freunde von sehr weit her angereist waren, um an der Feier teilzunehmen. Des weiteren freuten wir uns am Lob, welches uns auch dieses Jahr wieder zuteil wurde. Auch dies war uns nicht entgangen!
 
Beim Umherschweifen des Blickes fiel dann dieses Jahr auch auf, das die Anzahl der Clubmitglieder wesentlich geringer war als in den Jahren zuvor. Dies war für uns als Veranstalter ein wenig deprimierend. Von insgesamt 54 teilnehmenden Personen waren lediglich 14 Clubmitglieder. Hinzu kamen Ehepartner und Kinder; der Rest wurde von Freunden und Verwandten aus dem Berger- Brecke´schen-Kreis gestellt. Es besteht die Befürchtung, daß wir bei weiterem Absinken der Teilnehmerzahl zukünftig nicht um eine Saalnutzungsgebühr herumkommen werden, die der Gastronom voraussichtlich erheben wird.
 

Ob es ausnahmsweise mal nicht um ROVER geht?
 
Außerdem erfordert die Organisation im Vorfeld einen nicht unerheblichen Aufwand, mit dem man bereits lange vor dem eigentlichen Termin mehr oder wenig kontinuierlich beschäftigt ist. Um Missverständnissen vorzubeugen: diese Feier ist kein Zwang; aber eigentlich war sie seinerzeit gegründet worden, den Clubmitgliedern einmal im Jahr eine Gelegenheit zu geben, sich samt Partner(in) und Kindern, gemütlich zu treffen. Eine gemütliche Veranstaltung für alle, fernab von den sonst üblichen Veranstaltungen, in denen unsere Autos im Vordergrund stehen.
 
Die Frage, die sich aber angesichts so geringer Teilnahme von Club- Mitgliedern stellt, ist schlicht und ergreifend: "Ist die Feier eigentlich noch gewollt?" und "Hat sich diese Tradition mittlerweile überlebt?" Woran liegt es, daß die Anziehungskraft der Veranstaltung in den letzten Jahren, und in diesem ganz besonders, doch erheblich gelitten zu haben scheint?
 
Wenn es konkrete Vorschläge zur Veränderung oder Verbesserung geben sollte, so erwarten wir ehrlich gesagt, daß diese an uns weitergegeben werden. Nichts wird anders oder besser, wenn man von den Wünschen nach Veränderung nicht weiß! Also, liebe Mitglieder, wir sind für alles offen. Nur Mut!!
 
So sehen wir uns dann hoffentlich in 2004 am 4. Dezember an gewohnter Stelle (evtl. mit neuem Konzept??) wieder und wünschen allen Club- Freunden eine schöne Saison und allzeit "Happy Rovering".
 
Text: Doris Berger und Martin Blum
Fotos: Reinhard Stadthaus

 
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